Pfingsten 2017 in Westernohe – #piw17

Erschienen am 10. Juni 2017 in Fahrten

Nele Schreiber

Hallo, ich bin Nele, 16 Jahre alt und seit einem Jahr bei den Pfadfindern. Ich bin mit viel Spaß in der Pfadistufe dabei. Die Pfadfinder sind für mich wie eine Familie, der man alles erzählen und auf die man immer zählen kann. Pfadfinder ist man ein Leben lang und darauf kann man stolz sein!

 

Pfingsten 2017 in Westernohe – nach 15 Jahren wieder auf dem größten Pfingstlager der dspg!

Die Erwartungen an Pfingsten in Westernohe waren im Vorfeld bei Leitern und Kindern erst nicht besonders hoch, doch die Rückmeldungen aller Beteiligten waren nach dem Lager mehr als zufriedenstellend.

Freitag

Treffen war am Freitag um 17:30 Uhr mit Rucksack, Isomatte und Schlafsack – also mit allem, was man für ein Pfingstlager braucht. Los ging es dann in Köln bei strömendem Regen.

Als wir in Westernohe aus dem Bus stiegen und uns die Sonne anlachte, stieg die Laune der Kinder und Leiter merklich. Auf dem Platz angekommen, wurde das Gepäck nurnoch in die schon aufgebauten Zelte geschmissen und bis zum Abendessen die Sonne genossen.

Nach dem Kochen, Essen und Spülen durften sich alle gemütlich ans Lagerfeuer setzen und den Sternenhimmel genießen. Als unsere zwei Rover zu Leitern ernannt wurden, machten wir uns einen Spaß und ließen sie ihre Leiterhalstücher durch kleine Spiele erkämpfen.

Samstag

Das Aufstehen am nächsten Tag fiel einigen schwer, doch um 8:30 Uhr begann die Bannerrunde, vorbereitet von den Wös. Anschließend wurde gemeinsam gefrühstückt.

Nach dem Frühstück folgte die Besprechung des Tages: Was geschieht? Was kann man machen? Und welches Programm wird auf dem Platz angeboten?

In der allgemeinen Mittagspause, von 13:00 Uhr bis 15:00 Uhr, war Zeit zum Entspannen, um etwas runter zu kommen, aber nur kurz, denn das Programm ging schon um 15:00 Uhr weiter.

Am zweiten Abend gab es ein Konzert der Band „SPONTAN“, die den ganzen Platz zum Rocken brachte und für einen gelungenen Abschluss des Abends sorgte.

Nach dem Konzert wollten wir den Abend eigentlich an unserem eigenen Lagerfeuer ausklingen lassen, doch leider wurden wir durch ein Gewitter unterbrochen, welches dafür sorgte, dass die Wölflings- und Juffimädchen im Küchenzelt schlafen mussten, weil ihr Zelt dem heftigen Regen nicht standhielt.

Sonntag

Am dritten Tag durften die Juffis die Bannerrunde vorbereiten. Das Kuhstall-Spiel, das sie sich ausgesucht hatten, sorgte für viel Spaß. Nach dem Frühstück hatten wir Zeit, die restlichen Angebote auszuprobieren. Am Nachmittag wurden von unserem Stammt eigene Workshops angeboten, die von fast allen wahrgenommen wurden. Der Rest spielte das Tauschspiel und zog mit einem Glas Gurken los.

Am Abend gab es einen großen Gottesdienst mit allen 4.000 Pfadfindern.
Nach der Messe traten viele verschiedene Leute auf der Bühne auf, darunter auch Pfadfinder aus Afrika, die uns einen Song aus ihrer Heimat vorführten.

Später konnten wir dann den Abend endlich gemeinsam an unserem eigenen Lagerfeuer verbringen. Am Feuer grillten wir Marshmallows und aßen Stockbrot.

Montag

Am vierten Morgen sorgten die Pfadis mit einem selbstverfassten Gebet und einem afrikanischen Spiel, das sie bei einem Workshop am Vortag kennengelernt hatten, für eine internationale Bannerrunde.

Nach dem Frühstück mussten die Sachen gepackt und die Zelte verstaut werden. Im Anschluss machten wir eine Reflexionsrunde, in der jeder sagen durfte, wie ihm das Pfingstlager gefallen hat.

Danach warteten wir darauf, dass ein Trecker unser Gepäck abholte und zum Bus brachte, in den wir dann einstiegen und uns von Westernohe verabschiedeten.

Die Flucht ins Pfingstlager

Wir flüchten ins Lager
vor dem Regen
der uns fühlen lässt
dass wir menschlich sind
Wir flüchten vor den Blitzen
die selbst den Kleinen
keine Angst mehr machen
Wir suchen Unterschlupf
zwischen Schlafsack und Rucksack
die wir zum Überleben brauchen
Wir flüchten vor den Eltern
von denen wir eine Pause brauchen
vor der Schule, die uns nervt
Wir kommen zusammen
um die Liebe, die Freundschaft
und das Leben zu feiern
das wir mit Gott
genießen dürfen
Amen

 

 

Hier gibt es eine Auswahl der Fotos zu sehen. Wer alle Fotos der Fahrt sehen möchte, benötigt das Passwort zu unserem Fotoarchiv, welches bei fotos@dpsg-neubrueck.de erhältlich ist.

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