Pfingsten 2018 in Bonn – Bad Godesberg

Erschienen am 6. Juni 2018 in Fahrten

Rover

Die Rover des Stammes St. Adelheid

 

Am Freitag den 18. Mai begann unsere diesjährige Pfingstfahrt. Treffpunkt für alle war vorerst der Bahnhof in Deutz. Vom Bahnhof aus nahmen wir den Zug Richtung Bonn. Nachdem wir in Bad Godesberg aus der Bahn ausgestiegen und vor Ort noch ein Stück mit dem Bus gefahren sind, kamen wir, nur ein kleines Stück vom Zeltplatz entfernt, an.

Das Zeltlager wird errichtet

Die Stammesvorsitzenden Begrüßen den StammAuf dem Platz hatte das Aufbauteam der Vortour schon ganze Arbeit geleistet, allerdings mussten die Kinder ihre Zelte noch selbst aufbauen. Also haben wir uns schnell daran gemacht, die Zelte aufzurichten. Das Jungenzelt stand unter der Führung von Benedikt mal wieder sehr schnell. Danach stand auch fix das Mädchenzelt. Nur wir Pfadis hatten Probleme beim Aufbau, da mal wieder alles irgendwie verknotet war. Als wir es dann auch geschafft hatten, unsere Jurte aufzubauen, gab es auch schon Abendessen: Spaghetti Bolognese.

Pfadfinderversprechen am Lagerfeuer

Einige Stunden nach dem Abendessen haben wir Pfadis am Lagerfeuer unsere Versprechen abgelegt. Auch wenn wir zugeben müssen, dass unsere Versprechen nicht immer ganz perfekt waren, hatten wir dabei doch sehr viel Spaß. Anschließend ließen wir den Abend mit Gitarre und Gesang am Lagerfeuer ausklingen.

Spaß und Teamwork beim Cluedo

Kinder beim RätselnAm Samstagmorgen sind wir mit einer Bannerrunde, die von uns Pfadis vorbereitet wurde, in den Tag gestartet. Anschließend haben Tobi und Flo uns allen noch ein paar Information zum stattfindenden Cluedo-Spiel gegeben. Das Spiel wurde von Gaga und Gregor bereits am Vorabend vorbereitet. Das Cluedo-Spiel ersetzte dieses Jahr unsere sonst stattfindende Stafette. Wir wurden in zwei Teams eingeteilt. Im ersten Team durften erstmals Tobi und Flo gemeinsam antreten. Das andere Team wurde von Steffi, die zum ersten Mal mitlief, und Patrick angeführt.

Vor Beginn des Spiels gab es aber erst mal Frühstück. Nach dem Frühstück sind wir mit unseren Detektivausweisen in den Händen los gewandert. Über den Tag mussten wir viele spannende Teamwork-Aufgaben an verschiedenen Orten zu bewältigen. Das Team von Patrick und Steffi hat sich zwischendurch leider ein wenig verlaufen, was unserem Spaß und der Motivation jedoch nicht geschadet hat.

Das Theaterstück zum Mord

Am Abend sollten beide Teams in einem kleinen Theaterstück das Mordmotiv des Täters darstellen. Beide Gruppen erfanden lustige Gründe dafür, weshalb Duke Patrick Master George mit einem Hering ermordet hat. Nach diesen super lustigen Vorstellungen hatten wir noch etwas Zeit bis es zum Abendessen, zu dem es Gegrilltes gab. Am Lagerfeuer fanden dann die Hochstufungen statt. Anschließend wurde wieder gesungen.

Workshops und Beten

Survival-ArmbänderAls am Sonntagmorgen alle aus ihrem Zelten gekrochen waren, haben wir mit einer Bannerrunde der Juffis den Tag begonnen. Nach dem Frühstück standen uns verschiedene Workshops zur Auswahl: Mit Siebdruck konnten wir Kleidungsstücke bedrucken, wir konnten Nagelbilder anfertigen und Survival-Armbänder basteln. Mittags fand eine toll gestaltete Messe statt, zu der wir auch unsere Platznachbarn, die Kolpingjugend Neuss-Rosellen, einluden. Unser Kurat Steve war für die Messe extra aus Köln angereist. Nach dem Mittagessen konnte man sich wieder an den verschiedenen Workshops probieren.

Nach dem sehr leckeren Abendessen, haben abends am Lagerfeuer noch drei Leiter ihr Pfadfinderversprechen abgelegt. Anschließend wurde wieder bis tief in die Nacht hinein gesungen.

Das Lager war zu kurz!

Lagerfeuer und StockbrotAm Montagmorgen wurden nach der Bannerrunde und dem Frühstück alle Zelte abgebaut. Nachdem wir den gesamten Platz mithilfe einer Müllkette gesäubert hatten, haben wir eine kurze Reflexion abgehalten. Dabei stellte sich heraus, dass eigentlich alle Teilnehmer das Lager gerne noch verlängert hätten. Das lag wohl besonders an dem tollen Gruppenklima, das über das gesamte Lager herrschte. Nichtsdestotrotz ging es anschließend wieder zurück nach Köln, wo wir von unseren Eltern schon am Bahnhof erwartet wurden.

Ein positives Fazit

Insgesamt lässt sich sagen, dass es ein phänomenales, spektakuläres, episches und grandioses Lager war! Dieses Jahr kamen wir sogar ohne Verletzte und ohne Augenklappen aus. Wir freuen uns schon auf die nächste Fahrt! Bis dahin sind wir offen für alle Kinder und Jugendlichen, die sich in unserem Pfadfinderstamm ausprobieren wollen.

Text: Ronja & Johnny


Alle Fotos des Lagers befinden sich hier in unserem passwortgeschützten Fotoarchiv. Das Passwort ist auf Nachfrage erhältlich bei fotos@dpsg-neubrueck.de.

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