Pfingsten 2016 – Märchenwelt in Bettenfeld

Erschienen am 12. Juni 2016 in Fahrten

Marc Michalsky

Juffileiter und Webmaster des Stammes St. Adelheid.
Im Diözesanverband Köln aktiv für den FAK Ökologie.

 

Unser diesjähriges Pfingstlager in der Eifel stand unter dem Motto „Märchenwelt in Bettenfeld“.

Das Wetter hat sich dabei wohl leider ein Beispiel an dem Disney-Film „Frozen“ genommen, denn es war eines der kältesten Pfingstlager der letzten Jahre. Trotzdem hatten wir Glück im Unglück, denn der eisige Wind hat zumindest die Regenwolken meistens ferngehalten.

Tag I – Freitag

Als der Bus freitagabends am Zeltplatz ankam, waren zur Freude der Kinder bereits alle Zelte von den Leitern der Vortour aufgebaut worden. Zu dieser Entscheidung hatte sich die Leiterrunde im Vorfeld ausnahmsweise durchgerungen, weil wir in den vergangenen Jahren oft bis spät in den Abend mit dem Aufbau beschäftigt waren und dieses Jahr die Busfahrt noch etwas länger ausfiel als sonst.

Nach der Ankunft gab es eine kurze Begrüßung mit einer Einführung in die Lagerregeln. Danach konnten die Kinder ihre Sachen in die fertig aufgebauten Zelten bringen, sodass vor dem Abendessen sogar noch etwas Zeit war, um den Platz eingehender zu erkunden. Wir ließen den Tag mit einem gemütlichen Lagerfeuerabend und Gitarrenmusik ausklingen.

Tag II – Samstag

Die Ernüchterung über das feucht-kalte Wetter traf uns bereits, als wir morgens unsere Nasen aus den Zelten steckten. Nach der morgendlichen Bannerunde, mit ein paar Liedern, Gebeten und einem Spiel zum Aufwärmen, machten wir uns über das Frühstück her.

An diesem Tag waren Workshops angesagt, wobei die Kinder sich aussuchen durften, an welchen Angeboten sie über den Tag hinweg teilnehmen wollten. Zum Angebot standen die Workshops: „Rapunzels Haare“ (Haarflechten), „Märchenhafte Bilder“ (Windowcolour), „Wappenmalen“, „Überlebenstraining für Prinzen/Prinzessinnen“, „Namensschilder“ & „Hähnchengrillen“.

Zum Mittagessen gab an diesem Tag „nur“ Kartoffelsalat, da Helmut extra aus Köln angereist war, um uns am Abend Hähnchen von seinem legendären Hähnchengrill aufzutischen. Ein paar Leiter hatten am Nachmittag einen Schutzwall aus Planen vor dem Lagerfeuer errichtet, sodass wir dort besser vor dem kalten Wind geschützt waren.

Am Abend fand die feierliche Hochstufungszeremonie statt, bei der die Stufen jeweils vor traten, die alten Mitglieder in die höhere Stufe verabschiedeten und aus der niedrigeren Stufe neue Gruppenkinder begrüßten. In diesem Rahmen gab es auch einige neue Leiterernennungen 😀

Um die Stimmung noch weiter zu heben, gab es frisch auf dem Feuer zubereitetes Popcorn für alle.

Tag III – Sonntag

Am Sonntag mussten wir etwas früher aufstehen, als gewohnt. Unser Kurat, Steve, war aus Köln angereist, um mit uns eine Messe zu feiern, in der er mit uns über die sieben Gaben des Heiligen Geistes (Weisheit, Einsicht, Rat, Stärke, Erkenntnis, Frömmigkeit, Gottesfurcht) sprach. Zu Beginn der Messe regnete es noch etwas, doch der liebe Gott muss es gut mit uns gemeint haben, denn zum Schluss kam sogar die Sonne etwas hervor, sodass beste Startbedingungen für die nun bevorstehende Stafette herrschten.

Die Stafette war dieses Jahr einmal keine Wanderung, sondern ein riesiges Chaosspiel, für welches auf dem ganzen Platz Schilder mit Nummern und Lösungswörtern verteilt waren, welche die einzelnen Stafettengruppen, je nach gewürfelter Zahl, suchen mussten. Die Wasserspiele an den Stationen hätten bei warmem Wetter wohl deutlich mehr Spaß gemacht, aber die Kinder und Leiter haben die Zähne zusammengebissen und überall ihr Bestes gegeben.

Am Abend stand noch die Vorführung des Kreativteils an, für den jede Gruppe ein kleines Theaterstück vorbereitet hatte, in dem ein klassisches Märchen neu interpretiert wurde; die Ergebnisse waren super witzig!

Tag IV – Montag

Der Tag der Abreise begann mit einem Geburtstagsständchen für einen unserer Wölflingsjungs. Am Vorabend hatten die Leiter extra einen Geburtstagskuchen gebacken.

Der Abbau verlief schnell und – Gott sei dank – trocken, sodass wir die Zelte in Köln nicht noch zum Trocknen aufhängen mussten. Aus diesem Grund war bei der Ankunft des Busses in Neubrück auch bereits alles Material schon wieder fertig im Materialkeller verstaut, wobei die Leiter tatkräftig durch einige Eltern unterstützt worden waren.

Die Leiterrunde möchte sich bei allen Teilnehmern herzlich für die tolle Stimmung auf dem Pfingstlager bedanken, denn selbst das eisige Wetter konnte unserer guten Laune nichts anhaben! Außerdem bedanken wir uns bei den Eltern, die uns einen Zuschuss für unser traditionelles Abschlussessen haben zukommen lassen – Ihr seid super!

 

Alle Fotos des Pfingstlagers lassen sich in unserem passwortgeschützten Fotoarchiv ansehen. Um das Passwort zu erhalten, schreib einfach eine Mail an fotos@dpsg-neubrueck.de.

 

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